Der HABV e.V. nimmt die Urteile hin, obwohl sie ihm bislang noch immer nicht zugestellt worden sind (eine Sendung an eine Privatanschrift eines Vorstandsmitglieds genügt nicht) und obwohl sie grob fehlerhaft sind und nach hiesigem Verständnis nicht in einem fairen Verfahren entschieden worden sind.  Ihre Fristsetzungen waren unangemessen kurz, dass Sie dann Vortrag als verspätet zurückgewiesen haben, war sicher Teil eines planmäßigen Vorgehens.

 

Grob fehlerhaft sind die Urteile im Wesentlichen deshalb, weil Sie

 

  •  im Fall Dr. Rades-Walther gilt das o.g.; ferner haben sie deren Position falsch bezeichnet: sie war Rechtswartin, weshalb sie im kollusiven Zusammenwirken mit anderen Vorstandsmitgliedern den Vorstand vorübergehend handlungsfähig machen und die Gerichtsbarkeit des HABV e.V. ausschalten konnte; die Kostenentscheidung ist fehlerhaft; vor allem aber sind Sie mit dem Urteil über den Klagantrag hinausgegangen, weil Sie über Hilfsanträge nicht entscheiden dürfen, wenn Sie den Hauptantrag ausurteilen;

 

  • im Fall André Walther kein Anerkenntnisurteil erlassen haben und den Antrag des Klägers zu 1. nicht als unbegründet abgewiesen haben, was in eine fehlerhafte Kostenentscheidung mündet; vor allem aber sind Sie mit dem Urteil über den Klagantrag hinausgegangen, weil Sie über Hilfsanträge nicht entscheiden dürfen, wenn Sie den Hauptantrag ausurteilen;

 

  • im Fall Frank Rieth sind Sie mit dem Urteil ebenfalls über den Klagantrag hinausgegangen, weil Sie über Hilfsanträge nicht entscheiden dürfen, wenn Sie den Hauptantrag ausurteilen;

 

  • im Fall Torben Koop haben Sie ebenfalls den Antrag des Klägers zu 1. nicht als unbegründet abgewiesen, obwohl Ihnen aus den E-Mails des Präsidenten des HABV e.V. bekannt war und der Kläger selbst eingestanden hatte, dass der Verein Epeios nie ausgeschlossen worden war;  vor allem aber sind Sie mit dem Urteil über den Klagantrag hinausgegangen, weil Sie über Hilfsanträge nicht entscheiden dürfen, wenn Sie den Hauptantrag ausurteilen.

 

Angesichts dieser vielfältigen formalen Fehler fällt es schwer ein Urteil zu akzeptieren, das in erster Linie darauf beruht, dass der Vorstand des HABV e.V. bei Wahrnehmung berechtigter Interessen selber lediglich formale Fehler begangen hatte.

 

Der neu zusammengetretene Vorstand des HABV e.V. will sich jedoch endlich wieder verstärkt dem eigentlichen Verbandszweck, nämlich der Förderung des Boxsports in Hamburg widmen. Er wird sich daher mit diesen Rechtsstreitigkeiten nicht länger mehr als unbedingt notwendig befassen und die Veröffentlichung zeitnah vornehmen. Die Aufgaben, wozu auch die Pflege der Inhalte auf der Homepage des HABV zählt, sind neu verteilt. Dabei warten vielfältige Aufgaben auf ihn wie z.B. die Erweiterung der Trainerausbildungen um eine Lerneinheit zur Prävention von Gewalt – auch sexueller - und Diskriminierung, das Errichten interner Strukturen und Benennen von Vertrauensleuten und deren Schulung, eine interne Richtlinie zum Umgang mit Verdachtsfällen nach den Vorgaben des DOSB, des DBV und des HSB und natürlich der Sport- und Wettkampfbetrieb. Bis auf letzteres sind diese Aufgaben unter der Führung des HABV-Vorstandes, insbesondere unter Mitwirkung der o.g. Kläger bis zum 27.09.2017 wie in den meisten Sportvereinen und Verbänden zu kurz gekommen. Die konkreten Verhaltensregeln der vorgenannten Verbände müssen noch ermittelt werden.

 

Wir gehen derzeit davon aus, dass von Seiten eines Gerichts eines auf die gleichen Ziele eingeschworenen Verbands, bei der Fristsetzung zukünftig Augenmaß bewiesen wird.

 

Schließlich will ich noch kurz erwähnen, dass Ihr „freundschaftlicher Hinweis“ auf anstehende Zwangsmaßnahmen vom Vorstand des HABV e.V. zutreffend aufgefasst worden ist.

 

Hinweis: Stellungnahme verfasst von der HABV Rechtswartin im Auftrag des gesamten Vorstandes. 

 

   

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" 125 Jahre Tus Finkenwerder"
28.April.2018
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